Dorsten, Hansestadt an der Lippe

Haus an der VehmeHaus an der Vehme - Spikerhaus

Denkmalgeschütztes ehemaliges Speicherhaus des Stiftes Xanten und des Kurfürstentums Köln. Erbaut: Mitte des 17. Jahrhunderts.

In diesem Hause lieferten früher die zum Stift Xanten und Kurfürstentum Köln gehörigen Bauern ihre Steuern in Form von Naturalien ab. Auf alten Katasterkarten ist zu sehen, das sich früher auf dem angrenzenden Gelände  Scheunen und Stallungen für die Unterbringung von Fuhrwerken und Naturalien befanden. Nach der Säkularisation (1802) fiel das Haus an das Herzogtum Arenberg. Seit 1879 ist es im Familienbesitz der jetzigen Eigentümer.

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Seidelmannsches Haus in DorstenSeidelmannsches Haus in DorstenSeidemannsches Haus

Sehenswert: Von den ehemals zahlreichen schmucken Fachwerkhäusern in Dorsten, ist das Seidemannsche Haus das wohl älteste erhaltene Fachwerkhaus in Dorstens Altstadt. Es hat die Bombenangriffe im 2. Weltkrieg fast unbeschädigt überstanden.

 

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Merianstich (1641) zeigt ursprüngliches Stadtbild Gästeführung zum Ehrenmal, alte Stadtmauer am WestgrabenStadtmauer am Westgraben

Der Merianstich der Stadt aus dem Jahre 1641 zeigt die Dorstener Stadtmauer. Das eindrucksvolle Bauwerk mit insgesamt 20 Türmen umschloss damals die Stadt. Heute sind nur noch Reste der Stadtmauer zu sehen, von denen die am Westgraben am Besten erhalten sind.

Die moderne Wall- und Grabenanlage nimmt die Grundmauern der alten Festungsmauer auf, die unter Napoleon in großen Teilen geschliffen wurde.

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St. Agathkirche in DorstenSt. Agatha-Kirche

In Sichtweite zum Marktplatz und dem Alten Rathaus steht die St. Agatha-Kirche, die im Laufe ihrer rund 700-jährigen Geschichte viele Brände, Verwüstungen und Zerstörungen überstehen musste.

Die Kirche wurde am 22. März 1945, nur 2 Wochen vor dem Ende des 2. Weltkrieges zerstört. Nur der Torso des Turms blieb erhalten.

Am 24.9.1951 wurde der Grundstein für die neue Kirche gelegt und in die Betonmauer des Neubaus wurden die Trümmer der alten Kirche eingegossen. Aus den Trümmern bzw. durch Auslagerung konnten zwei Epitaphe aus der frühen Renaissance, der Altaraufsatz der ehemaligen Magdalenenkapelle und die spätgotische Monstranz gerettet werden. Zudem wurde das spätromanische Taufbecken aus dem 13. Jahrhundert wieder aus 80 Teilen zusammengesetzt und im Innern der neuen Kirche aufgebaut.

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Wassermühle in Rhade

Rhader Wassermühle

Die Mühle wurde 1609 erstmalig urkundlich erwähnt und früher auch Ellefahrts Mühle genannt. Sie hatte ursprünglich drei Wasserräder, in den letzten Jahrhunderten aber nur noch ein Wasserrad. Die Mühle ist oberschlächtig, d. h., dass das Wasser wird von oben auf das Wasserrad gelenkt wird.

Mittels Elektromotoren wurde hier noch vor einigen Jahren gemahlen und die Mühle als Lager- und Verkaufsraum für Mehl und Getreideerzeugnisse genutzt.

Unter der Straße war ein Durchlass, der das Wasser vom Mühlenteich zum Mühlrad führte. Dieser Zufluss wurde auf Grund von Straßenbauarbeiten verlegt und das Wasserrad demontiert.

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Tüshaus Mühle - SchwungradTüshaus Mühle

Ein kleines Museum im Stadtteil Deuten ist die fast 400 Jahre alte Tüshaus Mühle. Das Gebäude der alten Wassermühle hat bis heute seinen Reiz und seine Ursprünglichkeit bewahren können.

Bis in die 70er Jahre des 20. Jahrhunderts hinein nutzte die Tüshaus Mühle das Wasser des Hammbachs als Antriebsenergie für den Mühlenbetrieb. Das Kleinstwasserkraftwerk versorgte den Mahlbetrieb, den Tüshaus-Hof und bei Schützenfesten auch das Festzelt mit elektrischem Strom. Zunächst als Walkmühle (Filz) eingerichtet, wurde sie später zunehmend für die Ölpressung (Raps) genutzt. Zuletzt kam noch ein Mehlmahlgang hinzu.

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Zechensiedlung in HervestZechensiedlung Hervest

Die denkmalgeschütze Gartenstadt in Hervest Dorsten ist Zeitzeugin der Bergbauvergangenheit Dorstens und gehört zu den schönsten Zechensiedlungen in der Metropole Ruhr. Ein Spaziergang zeigt, wie die Bergleute im Ruhrgebiet und ihre Familien in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts lebten.

Nach Gründung der Zeche Fürst Leopold Anfang des vergangenen Jahrhunderts fehlten Wohnungen für die Bergarbeiter und ihre Familien. Eine neue attraktive Siedlung sollte Wohnraum schaffen und weitere Bergleute nach Dorsten locken. Im Jahre 2001 stellte die Zeche Fürst Leopold die Förderung ein; seit 2004 gehört sie zur Route der Industriekultur.

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Jüdisches Museum Westfalen und Lehrhaus in DorstenJüdisches Museum Westfalen und Lehrhaus

Ein einzigartiges Dokumentationszentrum für jüdische Geschichte und Religion ist das Jüdische Museum Westfalen. Das mittlerweile weit über die Region hinaus bekannte Museum liegt am Rande der Altstadt, in unmittelbarer Nähe des Dorstener Bahnhofs.

Die Forschungsgruppe "Regionalgeschichte - Dorsten unterm Hakenkreuz" legte die Basis des international anerkannten Lehrhauses. Den Grundstock der Ausstellung bilden Alltags- und Kulturgegenstände sowie Dokumente aus der Geschichte des deutschen Judentums. Themen sind u. a.: Juden in Westfalen, jüdisches Gemeindeleben, religiöses Leben, jüdische Feste sowie die Geschichte des Antisemitismus.

 

 

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Segelflugplatz in DorstenSegelflugplatz

Wer möchte nicht auch mal die Welt von oben sehen, die Wege und Felder aus der Vogelperspektive betrachten?

Das passende Fluggerät dazu finden Sie in Dorsten, klassische kleinmotorige Maschinen und traditionelle wie ultra moderne Gleitflieger haben hier eine gute Adresse. Das reizvolle Gelände im Grünen verfügt außerdem über ein Clubhaus mit Gastronomie.

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Johanneskirche in DorstenJohanniskircheJohanneskirche

Die erste evangelische Kirche in Dorsten ist die Johanneskirche.

Dorsten war ursprünglich katholisch. Erst als 1815 das Vest preußisch geworden war, kamen die ersten Protestanten in die Stadt. Als die Zahl der Mitglieder des "Evangelischen Vereins" sich immer mehr erhöhte, wurde 1890 die Johanneskirche errichtet.

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Altes Rathaus mit Agatha-Kirche im HintergrundAltes Rathaus (Stadtwaage)

Das Alte Rathaus, direkt am Marktplatz in der Altstadt gelegen, hat eine lange Geschichte. Es geht auf die Zeit der Renaissance zurück und wurde im 15. Jahrhundert als Stadtwaage gebaut.

Nach Aufstockung und Umbau 1797 war es Sitz des Stadtrates. Später im Jahre 1902 beherbergte es dann die Kämmereikasse bis der historische Bau 1935 eine Verwendung als Heimatmuseum fand.

Heute steht das Gebäude in der Trägerschaft des Vereines: Altes Rathaus e.V. Die neuen Hausherren nutzen das historische Gebäude für Rahmenprogramme. Das Haus steht Bürgerschaft und Gästen offen.

Das historische Gebäude kann nach Voranmeldung für Veranstaltungen gebucht werden.

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Franziskaner Kloster in DorstenFranziskanerkircheFranziskanerkirche

Unmittelbar in der Fußgängerzone liegt die Franziskanerkirche. Die Kirche St. Anna blickt auf eine lange Geschichte zurück.

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Die Hochstadenbrücke verbindet die Altstadt mit Maria LindenhofMaria Lindenhof - Freizeitzentrum

Zwischen Lippe und Kanal, praktisch im Schatten der Altstadt, liegt das Freizeitzentrum Maria Lindenhof.

Neben der VHS und der Stadtbibliothek befindet sich hier das traditionsreiche Gymnasium Petrinum und eine Seniorenwohnanlage. Über die Hochstadenbrücke an die Altstadt fußläufig angebunden, befinden sich das Freizeitbad "Atlantis" mit Riesenrutsche und echtem Meeresflair, Tennisplätze, öffentliche Grillplätze und eine Rollschuh- und Skatebahn sowie Sporthallen und einen Fitnesspark.

 

 

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Erler FindlingDer Erler Findling

Mahnmal und Schwergewicht - 65 Zentner schwer und 2,25 x 1,25 x 0,75 m groß

Am Westgraben, in der Nähe des Ehrenmals, liegt der Erler Findling; heute ein Mahnmal als Erinnerung an das ungeklärte Schicksal der zahlreichen Kriegsgefangenen des 2. Weltkrieges

Gletschermassen transportierten den  großen Findling während einer Eiszeit aus Skandinavien an seinen späteren Fundort in der Erler Östrich. Auch im Laufe der letzten 100 Jahre durchlebte er eine interessante Geschichte und zahlreiche Tranporte.

1930 verschenkte der Erler Landwirt Böckenhoff, auf dessen Grund und Boden der Stein bis dahin lag, dem Kriegerverein. Der Findling wird dann allerdings doch nicht als Kriegerdenkmal verwendet. 1933 wird er dann von Dorstener Bürgern in die Lippestadt gebracht. Trotz Protest des Staatlichen Kommissars für Naturdenkmalpflege verwenden die Nationalsozialisten den Stein als Denkmal für den Freikorps Lichtschlag und Loewenfeld. Ende des 2. Weltkrieges wird das ehemalige Freikorps-Denkmal von den Engländern zerstört und im Wesel-Datteln-Kanal versenkt.

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Öffnungszeiten:
montags bis freitags 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr
samstags von 9.30 Uhr bis 14.00 Uhr

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