Dorsten, Hansestadt an der Lippe

Schluesselmomente Alexander Stroick„Ganz viele haben uns gesagt: das war genial!“

So berichtet Alexander Stroick zufrieden von dem selbst organisierten Open Air Event „Brotzeit“. Rund 800 Menschen machten sich im September 2018 mit Stühlen, Bänken und Kerzen auf den Weg zur Festwiese und brachten sich selbst Wein, Dips und Käsehäppchen mit – für eine Sommernacht der besonderen Art. Auf der eindrucksvollen Bühne war dann die Schützenkapelle Rhade zu sehen. Für Alexander war dieses musikalische Picknick ein absolutes Highlight in 2018. Das war es aber nicht nur für ihn – zahlreiche Gäste kamen auf ihn zu und lobten das gemütliche Miteinander „Ich war am Anfang zurückhaltend. Es ist wirklich schwer so ein Fest, dass bisher noch keiner kennt, langfristig zu etablieren. Doch die erste Resonanz war bombastisch. Von allen Seiten kam die Aufforderung: „Ihr müsst dieses Event noch einmal veranstalten“, erzählt Alexander. Der 38-Jährige hat es geschafft: Endlich haben auch Menschen aus anderen Ortsteilen einen Bezug zu Rhade und etwas, was Sie mit dem Ort verbinden können.Die Vorbereitungen für die „Brotzeit“ 2020 laufen schon auf Hochtouren: Getränke und Speisen, eine Strohburg für Kinder und ein Stockbrotstand sind in Planung.

Der gebürtige Dorstener ist schon seit 24 Jahren Mitglied der Schützenkapelle Rhade e.V. und hat dort auch die Trompete gelernt. Mittlerweile spielt er mit im Hauptorchester mit 70 weiteren aktiven Musikern und liebt das gemeinsame Musizieren „Wir sind eine sehr heterogene Gruppe. Der jüngste Musiker ist 8 Jahre alt und der Älteste 82 Jahre alt - und Alle verstehen sich. Das ist nicht selbstverständlich.“, schwärmt Stroick. Auch die Arbeit als erster Vorsitzender des Vereins, die er in 2019 übernommen hat, macht ihm Spaß. In dieser Rolle muss er den Überblick bewahren, die Leute zusammenhalten und den Verein mit der Vision weiterentwickeln.

Von Blasmusik und Schlager über Rockmusik und Blues bis hin zu Medleys lässt sich das Blasorchester in seinen Genres keine Grenzen setzen. Im Jahr spielt das Orchester bis zu 50 Auftritte – Ob ein Neujahrskonzert in einer vollen Sporthalle oder die Verabschiedung des Bergbaus mit einem Auftritt auf der Zeche Fürst Leopold, für Alexander Stroick ist eins wichtig: „Ich mag Auftritte die vom Standard abweichen“, erklärt er. Bei diesen Auftritten kann aber auch schon mal etwas schiefgehen: „Beim großen Zapfenstreich in Dorsten, sind alle Trompeter akkurat nach vorne marschiert, haben sich vor der Kapelle aufgebaut, den Einsatz einstimmig verpasst und nach dem Stück sind alle wieder eingetreten ohne einen Ton gespielt zu haben. Das war so verwirrend für die Zuschauer, dass keiner wusste ob das jetzt zur Show gehört oder nicht.“, lacht der 38-Jährige laut. Für die Zukunft wünscht er sich, dass das Team genau so bleibt wie es ist und alle weiterhin so sehr Spaß an der Musik zeigen „Denn die Musik bleibt immer im Fokus“.

 

Öffnungszeiten:
montags bis freitags 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr
samstags von 9.30 Uhr bis 14.00 Uhr

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